„Ministerpräsidenten in spe“ beim Neujahresempfang
Volles Haus beim Neujahresempfang mit dem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl Guido Wolf. Über 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich in der Schwenninger BKK eingefunden um die Themen für die Landtagswahl aus erster Hand zu bekommen.
„In meinem Auto liegen die Fastnachtsmützen neben dem Anzug, manchmal muss man schon in den Saal schauen um die richtige Rede zu halten.“, witzelte Wolf zu beginn seiner Rede. Doch schnell fand er zu den ernsten Themen der aktuellen Politik zurück. In der Flüchtlingspolitik müssen grün-rot sich endlich bewegen und von Geld-, auf Sachleistungen umstellen. Als eines der letzten Bundesländer übe Baden-Württemberg mit Geldleistungen damit zu erhöhter Attraktivität. Auch den Zustrom von Flüchtlingen möchte Wolf eindämmen. Da seit der Einstufung der Balkanstaaten fast keine Flüchtlinge mehr an unseren Grenzen stehen würden, sieht Wolf es als Gebot der Stunde auch weitere Länder in Nordafrika zu sicheren Drittstaaten zu machen. Gerade bei Personen aus diesen Ländern sei eine erhöhte Ablehnung gegenüber unserer Kultur und Gesetze auszumachen, was nach Wolfs Ansicht zu stärkeren Abschiebungen führen müsste.
Gerade in diesen Zeiten wäre für Wolf eine einsatzstarke Polizei wichtig. Durch die Polizeireform seien die Kapazitäten jedoch gebündelt. Neben der aktuellen Sorge vor einer Überforderung der Polizei sieht der Spitzenkandidat ein weiteres Problem im Misstrauen gegenüber den Beamten. „Die Polizei in Baden-Württemberg macht eine hervorragende Arbeit, dafür müssen wir ihnen danken und kein Misstrauen entgegenbringen.“, kommentierte Wolf mit Blick auf die geplante Kennzeichnungspflicht von Polizisten. Neben der Polizei sieht Wolf besonders im Ausbau des Glasfasernetzes ein riesiges Prioritätenproblem: „Der Ausbau von Fahrradwegen ist gut, aber damit halten wir Baden-Württemberg nicht in einer internationalen Spitzenposition. Dafür brauchen wir schnelles Internet.“
Der „Ministerpräsident in spe“, wie der Kreisvorsitzende Schwab den Gast begrüßte schloss mit den Worten: „Diese Wahl ist eine Schicksalswahl, das sagen Politiker immer vor Wahlen. Dieses mal stimmt’s.“
Auch dieses Jahr wurde der Neujahresempfang wieder von schönen musikalischen Klängen um malt. Diese Aufgabe hatte dieses Jahr die Musikerin Silke Vogt aus der Jugendmusikschule St. Georgen übernommen.