Blumberg. Produkte, die von Teubert-Maschinen aus Blumberg gefertigt werden, finden sich in amerikanischen Flugzeugen, namhaften deutschen Autos, aber auch Möbeln. Und das erfolgreiche mittelständische Unternehmen will weiter sowohl räumlich, als auch beim Umsatz wachsen. Einen Einblick in diese Pläne und die Produktion bekamen Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Schwarzwald-Baar bei einem Besuch der Teubert GmbH im Rahmen der „Wochen der CDU“.
Eindrucksvolle Maschinen Produktionsabläufe präsentierte Geschäftsführer Wolfgang Teubert (2. von rechts) den Mitgliedern des CDU-Kreisverbandes mit dem Vorsitzenden Andreas Schwab. Foto: CDU Joachim Teubert, beim Treffen mit dabei, gründete 1963 das Unternehmen. Das Portfolio umfasst beispielsweise die Entwicklung und Fertigung von Maschinen, mit denen Glas- und Kohlefasern oder thermoplastische Kunststoffe zu extrem leichten und hoch belastbaren Produkten pressen. 44 Prozent des Umsatzes generiert der Maschinenbauer im Automobilbereich, noch fünf Prozent beträgt der Anteil im Bereich der Luftfahrt. Diese Zahl soll deutlich steigen, doch dafür muss an- und umgebaut werden. „Wir wachsen schneller, als wir die Firma gleichzeitig anpassen können“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Teubert. Sehnsüchtig wartet der Geschäftsführer auf die Baugenehmigung der Behörden. Sehr zufrieden ist man mit der Umsatzentwicklung, hier besonders beim Amerika-Geschäft. Für 2016 erwartet man einen Umsatz von 12 Millionen Euro. Mittelfristig will man bei Teubert die 20-Millionen-Euro-Marke knacken. Noch verfügt das Unternehmen über genügend Fachkräfte, aber man müsse die im Blick behalten, denn die nahe Schweiz und der Stuttgarter Raum locken die hochqualifizierten Kräfte. Deshalb geht man beim Maschinenbauer auch mal andere Wege und beschäftigt unter anderem spanische Arbeitnehmer. Die Zahl von 65 Beschäftigten soll im kommenden Jahr auf 70 wachsen. Der südbadische Europaabgeordnete und Kreisvorsitzende Andreas Schwab freute sich besonders, dass etwa ein Drittel der Exporte in die EU gehen. Auch TTIP, das geplante transatlantische Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, kam zur Sprache. „Ich bin immer für Freihandel, TTIP würde für uns vieles deutlich einfacher machen“, machte Wolfgang Teubert klar.