Karl Rombach wieder als Kandidat für die Landtagswahl 2016 nominiert
71,19 Prozent der 303 wahlberechtigten Mitglieder wählten Karl Rombach nunmehr zum dritten Mal zum Landtagskandidaten. Die Mitbewerberin Dr. Barbara Fink erhielt 27,06 Prozent. Zweitkandidat wurde der 37-jährige Feinwerktechniker Matthias Schleicher aus Dauchingen. Der Bürgermeisterstellvertreter, Kreisrat und stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende erhielt 253 von 273 Stimmen und erklärte, er wolle dazu beitragen, dass Karl Rombach wieder in den Landtag gewählt werde. Musikalisch stimmte eine Abordnung des Musikvereins Brigachtal die Mitglieder auf den Abend ein.
Nach der Begrüßung und Festlegung der Regularien durch den Kreisvorsitzenden Dr. Andreas Schwab war es Guido Wolf, der in seiner packenden Rede die Mitglieder in der Halle auf den Landtagswahlkampf einschwor. „Ich habe gezeigt, ich kann kämpfen und gemeinsam schaffen wir das. Am Ende des Tages gibt es ein Gebot: Wir sind eine geschlossene CDU, die in den Wahlkampf zieht, die CDU muss sich ihrer früheren Stärke bewusst sein: Nahe am Menschen. Nur so können wir gewinnen“, sagte Wolf und erhielt immer wieder frenetischen Beifall.
Der Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten sprach den Länderfinanzausgleich an, der endlich neu geregelt werden müsse. Natürlich kam die Schulpolitik auf den Tisch. „Wir wollen, dass die Beruflichen Schulen in Baden-Württemberg wieder einen höheren Stellenwert bekommen,“ sagte Wolf und brach eine Lanze für die Realschule.
Die CDU wolle einen Beitrag leisten, dass Baden-Württemberg wieder ein sicheres Land werde, dabei kritisierte er die Polizeireform. »Wir brauchen mehr Polizisten in den Wohnquartieren, das wäre ein Beitrag zu mehr Solidarität mit den Menschen.«
„Man spürt, dass die Partei motiviert ist, der heutige Abend kann einen wichtigen Meilenstein bilden“, stellte Wolf fest und erhielt langanhaltenden Applaus für seine Rede. Der Kreisvorsitzende Andreas Schwab überreichte eine große Schokoladentafel in Form des Schwarzwald-Baar-Kreises und dankte Guido Wolf mit den Worten: »Du hast unsere volle Unterstützung, wir wissen nicht nur, dass du kämpfen kannst, wir wissen: Du kannst auch beißen.«
15 Minuten hatten anschließend die beiden Kandidaten Zeit, sich den Mitgliedern vorzustellen. Karl Rombach appellierte gemeinsam und geschlossen alles zu tun, dass die CDU in Regierungsverantwortung komme. „Das Land muss zu einer Politik der Verlässlichkeit und Sparsamkeit zurückkommen“, forderte der Landwirtschaftsmeister aus Schonach.
Dr. Barbara Fink, erläuterte zunächst den Grund ihrer Kandidatur. »In diesem Landtagswahlkampf geht es um alles, ich stehe für Aufbruchstimmung in der CDU. »Mit mir wählen Sie eine Frau. Aber wählen Sie mich nicht, weil ich eine Frau bin«, sagte die Bad Dürreeimer Stadtverbandsvorsitzende.
Am Ende der Versammlung dankte der Kreisvorsitzende Andreas Schwab den Bewerbern für den fairen Ablauf der Kandidatur. „Nachdem jetzt die Entscheidung gefallen ist, gibt es nur noch eines: Gemeinsam in den Wahlkampf gehen und alles dafür zu tun, um 2016 für einen Regierungswechsel zu sorgen.“