CDU Schwarzwald-Baar

Vorstandssitzung des CDU-Kreisverbandes Schwarzwald-Baar

Villingen-Schwenningen. Weniger über das Schulsystem diskutieren, dafür umso mehr Unterrichtsqualität, Sprachförderung und Lehrerbildung forcieren. Das forderte der stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion Volker Schebesta bei seinem Besuch im Kreisvorstand der CDU Schwarzwald-Baar. 
Der stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion Volker Schebesta (links) diskutierte mit dem CDU-Kreisvorstand in Zollhaus. Aus Brüssel und Stuttgart berichteten Kreisvorsitzender und Europaabgeordneter Andreas Schwab und Karl Rombach. Der stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion Volker Schebesta (links) diskutierte mit dem CDU-Kreisvorstand in Zollhaus. Aus Brüssel und Stuttgart berichteten Kreisvorsitzender und Europaabgeordneter Andreas Schwab und Karl Rombach.

Der Landtagsabgeordnete, in Stuttgart Mitglied im Ausschuss Kultus, Jugend und Sport, diskutierte mit den Kreisvorstandsmitgliedern im Café Hildebrand in Zollhaus über die Schulpolitik. Es zeigte sich schnell, dass dieses Thema vielen auf den Nägeln brennt. Schebesta warb für eine Vielfalt der Schulstruktur. “Wir müssen versuchen, die Qualität der Schulabschlüsse aufrecht zu erhalten, denn von der Vielfalt der Schulen haben alle profitiert“. Letztlich sei entscheidend, dass die Arbeit der Lehrer gestärkt wird. „Die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern Lerninhalte nahe zu bringen, ist in den letzten Jahren nicht einfacher geworden“, daher bräuchten Pädagogen wieder ausreichend Zeit, Kraft und Motivation für ihren Job. Schebesta erläuterte, dass es keinen Sinn mache, bei einem möglichen Regierungswechsel in Stuttgart die Einrichtung von Gesamtschulen rückgängig zu machen, gleichwohl müsse aber dann über neue Strukturen diskutiert werden, so etwa keine starke Privilegierung und keine gymnasialen Oberstufen an Gesamtschulen. G8 oder G9? Hier sollen die Gymnasien selbst entscheiden können, ob sie einen neunjährigen Zug anbieten oder ganz umstellen. Die Entscheidung welches Abitur die Kinder anstreben, soll erst nach Klasse 6 erfolgen können. „Dann ist es aufgrund der beiden Jahre einfacher zu entscheiden, welcher Weg der richtige ist“, so Schebesta.

Auch der Kreisvorsitzende und Europaabgerordnete Andreas Schwab sprach sich dafür aus, wo es nur geht, Vielfalt und gute Schulen im ländlichen Raum zu halten. Schwab bezog außerdem Stellung zur Griechenland-Politik der EU und seine Einschätzung zur Ukraine-Krise. Der Landtagsabgeordnete Karl Rombach schilderte, dass es an Schulen im Kreis in jüngster Zeit immer wieder zu kritischen Situationen durch Unterbesetzungen und Lehrer-Ausfälle kam. Er setzt sich in Stuttgart an entsprechender Stelle für eine schnelle Hilfe ein.

Der Blick der CDU richtet sich auf den Kreisparteitag am 12. März, ab 18.30 Uhr in der Stadthalle Furtwangen. Auf dem Programm stehen dort neben den Rechenschaftsberichten auch die Neuwahl des gesamten Kreisvorstandes.