CDU Schwarzwald-Baar

CDA-Sommertour 2013

 Auf Initiative von Gottfried Schmidt, dem Vorsitzenden des CDA Kreisverbandes Schwarzwald-Baar, war der Unterkirnacher „Fohrenhof“ Etappenziel der dreitägigen CDA-Sommertour 2013. Am 31. Juli konnte Gottfried Schmidt bereits am frühen Morgen den CDA-Bezirksvorsitzenden Peter Weiß MdB und den CDU-Bundestagskandidaten Thorsten Frei, Oberbürgermeister in Donaueschingen, sowie weitere CDA- und CDU-Mitglieder aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und aus Südbaden begrüßen.

 Von Caritas-Geschäftsführer Michael Stöffelmaier und HAPIMAG-Ressortleiterin Elena Cloidt freundlichst empfangen, wurden die Besucher zunächst von Frau Cloidt über die Neuausrichtung der Ferienanlage in Unterkirnach informiert. Vor 5 Jahren standen bei der Ferienanlage in Unterkirnach umfangreiche Ersatzinvestitionen an. Die nicht börsennotierte HAPIMAG AG mit Sitz in Baar, Schweiz, prüfte unterschiedliche Geschäftsmodelle. Nach vielen Gesprächen insbesondere mit dem Caritasverband Schwarzwald-Baar wurde ein neues Geschäftsmodell unter dem Motto

 

„Urlaub mit Nachhaltigkeit und sozialem Gewinn“

 

beschlossen. Die Investitionen wurden sukzessive durchgeführt. HAPIMAG und Caritas vereinbarten, ab Oktober 2011 die Ferienanlage in Unterkirnach gemeinsam zu betreiben. Die 81 Apartments werden weiterhin von HAPIMAG geführt und stehen den HAPIMAG Mitgliedern zur Verfügung. Der von der Caritas gegründete gemeinnützige Integrationsbetrieb Inklusiv gGmbH führt als Pächter das umgebaute Restaurant Fohrenhof mit rund 100 Plätzen + Sonnenterasse mit weiteren 60 Plätzen und übernahm die Dienstleistungsbereiche Hauswirtschaft und Gebäudereinigung in der Ferienanlage.

 

Stefan Vogt, Projekt- und Betriebsleiter sowie Chefkoch von Inklusiv gGmbH, informierte mit einer filmunterstützten Präsentation über die Einrichtung des Fohrenhofes. Die Kooperationspartner HAPIMAG und Inklusiv gGmbH verfolgen mit diesem Modellprojekt den Plan, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam und dauerhaft im ersten Arbeitsmarkt zu beschäftigen. Dieser Plan wurde erfolgreich umgesetzt; 30 Beschäftigte davon 8 Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten erfolgreich im Restaurant und in der Hauswirtschaft. In  Spitzenzeiten werden Aushilfskräfte beschäftigt. Das Projekt verläuft erfolgreich und kann zukunftsweisend für andere Bereiche sein.

 

Nach Führung durch die Anlage mit Schwerpunkten Restaurant, Küche, Wellnessbereich und Gäste-Wohnungen wurden die positiven Eindrücke der Besucher in einer lebhaften Diskussion vertieft.

 

Arbeitsbedingungen und die Entlohnung nach dem Hotel- und Gaststättentarifvertrag, Nachhaltigkeit und Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes, staatliche Förderungen und Unterstützung durch die „Aktion Mensch“ waren einige der interessierenden Fragen.

 

Thorsten Frei lobte die nach seiner Meinung über die Region hinaus strahlende Einrichtung mit den Worten „Der Fohrenhof ist ein Leuchtturmprojekt: Sie haben etwas Wundervolles geschaffen!“

 

„Unser Ziel muss es sein, dass Menschen mit Beeinträchtigungen – wie hier im Fohrenhof – in den ersten Arbeitsmarkt kommen!“ betonte Peter Weiß  und fasste seine positiven Eindrücke mit der Bemerkung zusammen: „Ich profitiere von dem heutigen Tag!“.       

 

Am Ende ihres Besuches bedankten sich die Besucher um Gottfried Schmidt für die großartigen Einblicke in den gelungenen Inklusionsbetrieb.