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15.11.2021, 09:55 Uhr
Landesparteitag bestätigt Thorsten Frei als Stellvertretenden Landesvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg
Der 77. Landesparteitag der CDU Baden-Württemberg im Mannheimer Congress Center Rosengarten stand nach den Wahlniederlagen bei Land- und Bundestagswahl ganz im Zeichen von Aufarbeitung und Analyse. Dazu zählt zuvorderst auch die Neuwahl des Landesvorstands, der der Partei in den kommenden zwei Jahren als Takt- und Ideengeber die notwendigen Impulse für die programmatische und personelle Erneuerung liefern soll.
Die mehr als 300 Delegierten aus allen Landesteilen bestätigten den Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei erneut als einen von drei Stellvertretern von Landeschef Thomas Strobl. Frei ist seit 2007 in dieser Position und damit der dienstälteste Partei-Vize. Mit einen Ergebnis von 86,4 Prozent und damit einem leicht besseren Ergebnis im Vergleich zu 2019 wurde der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Schwarzwald-Baar und Oberes Kinzigtal, der auch Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, wiedergewählt. 
In seiner Bewerbungsrede ging Thorsten Frei auf die schwierige Situation der CDU nach dem historisch schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl ein. „Es ist müßig zurück zu blicken und über die Gründe für unseren Absturz zu streiten. Die Gründe sind vielfältig. Um uns aufzurichten hilft nur der Blick nach vorn. Erstens müssen wir schnell zu alter Geschlossenheit zurückkehren. Nach der Entscheidung insbesondere über den Bundesvorsitz braucht es neben der weiteren Verjüngung vor allem die uneingeschränkte Unterstützung für den oder die neue Vorsitzende. Zweitens müssen wir schnell in die Oppositionsrolle in Berlin finden und gute Sacharbeit leisten. Dass in der Opposition eine große Chance liegt, liegt klar auf der Hand. Das sehen wir schon in den ersten Wochen nach der Bundestagswahl bei Themen wie Migration, Schulden oder Wirtschaft. Wir können jetzt ‚CDU pur‘ sein und unser Profil schärfen. Ich bin überzeugt, dass wir angesichts der großen sozialen, technologischen und außenpolitischen Herausforderungen als Volkspartei mehr denn je gebraucht werden. Wir müssen den Menschen nur das richtige Angebot unterbreiten“, so Frei.